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Neubauten im Wilhelminenspital / Aktives Kostenmanagement mit COOR

Die Prozessabläufe bei Bauprojekten werden immer komplexer, der Spezialisierungsgrad steigt markant. Ein Paradebeispiel: Die Kostensteuerung bei den Neubauprojekten des Wiener Wilhelminenspitals. Routiniert umgesetzt von iC consulenten, perfekt unterstützt von COOR.


Die Medien posaunen es tagtäglich rund um den Globus, die Headlines auf Papier und Bildschirmen belegen es zweifelsfrei: Die globalisierte Welt wird stets unübersichtlicher, vielschichtiger, um ein Vielfaches detailreicher. Prozesse und Abläufe innerhalb von Projekten – insbesondere von Bauprojekten – legen deutlich an Komplexität zu, der permanent wachsende wirtschaftliche Wettbewerb beschleunigt diese Tendenzen markant. Größere, umfangreichere Projekte können nur mehr in effizienten, arbeitsteiligen Organisationen bewältigt werden, Spezialisierung in rechtlichen und technischen Abläufen ist zunehmend gefragt.

Ein klassisches Modell für diese Entwicklung ist die Kostensteuerung als Teilbereich innerhalb der vielfältigen Aufgaben des Projektmanagements im Hoch- und Tiefbau. iC consulenten mit Hauptsitz in Wien haben sich in den letzten Jahren auf diesem Gebiet etabliert und mit fundiertem Fachwissen außerordentlich vielseitige Erfahrungen gesammelt. Zahlreiche Projekte in Österreich, mit Auftraggebern wie den Österreichischen Bundesbahnen, ASFINAG oder dem Wiener Krankenanstaltenverbund, und im europäischen Ausland, wie beispielsweise in der Ukraine, Rumänien etc., wurden und werden im Kostenmanagement begleitet und aktiv betreut.

 


Projekt-Know-how unterstützt die COOR-Weiterentwicklung


Dieses breite Repertoire an Projekten und die spezifische Erfahrung im Kostenmanagement von iC consulenten fließt auch in die Weiterentwicklung des COOR-Baukostenmanagementsystems ein. Großes Augenmerk liegt hierbei auf der Weiterentwicklung im Bereich der Prognosesumme, die neben der Fortschreibung der Auftragssummen (Mehr- bzw. Minderkostenforderungen bekannt und erwartet, Mengenänderungen), Wertanpassung und Gleitung auch den immens wichtigen Faktor Unvorhergesehenes/Risiko und dessen zukünftige Valorisierung umfasst.

Das bauwirtschaftliche Fach- und Detailwissen von iC consulenten in Kombination mit der passenden Management-Software wie eben COOR stellt für viele Bauherren und Auftraggeber oft das entscheidende Kriterium dar. Denn für effiziente Kostenbewertungen im Zuge eines umfangreichen Projektmanagements ist es unabdingbar erforderlich, auch passende und entsprechende Tools anzuwenden – spezifisch je nach Anforderung.

Ein beispielhaftes Projekt erster Güte stellen hier die Neubauten im Wiener Wilhelminenspital dar. Hier besteht durch den Auftraggeber, dem Wiener Krankenanstaltenverbund, der konkrete Wunsch nach zeitnaher Kostenverfolgung des Gesamtprojekts.

Neubauten im Wilhelminenspital


Die neue Palliativstation wird als solitärer, ebenerdiger Pavillon anstelle des alten Zentraldesinfektionsgebäudes errichtet – unter besonderer Berücksichtigung des aktuellen Baumbestandes. Bei der baulichen Umsetzung des Projektes gab es einige besondere Hausforderungen, u.a. die nur begrenzten Flächen für Baustelleneinrichtung und natürlich die Grundvoraussetzung der permanenten und möglichst störungsfreien Aufrechterhaltung des angrenzenden Krankenhausbetriebes.

Der Neubau umfasst insgesamt rund 2.000m² Netto-Grundfläche, 2.600m² Brutto-Grundfläche und 5.500m² Netto-Rauminhalt. Im Pavillon wird eine Palliativstation mit insgesamt 14 Betten und allen notwendigen Nebenräumen errichtet, jedes Patientenzimmer mit unmittelbarem und behindertengerechtem Zugang in den Freibereich (Park, Terrasse). Im Kellergeschoß befinden sich die zentrale Wäscheausgabe (Automat) und ein EDV-Backup-Knoten, jeweils mit eigenem Zugang, um den Betrieb in der Station nicht durch externe Personen zu beeinträchtigen. Ein Gangsystem verbindet den neuen mit dem bereits bestehenden Pavillon 23.

Ebenso wurde eine kardiologische ICU (Intensive Care Unit) auf der Ostseite des Pavillons 29 neu errichtet. Der Um- und Zubau der Intensivstation mit sechs Intensiv- und drei Überwachungsbetten umfasst zwei Geschoße mit insgesamt 1.200m² Netto-Grundfläche, 1.500m² Brutto-Grundfläche und 5.700 m² Brutto-Rauminhalt. Alle technischen Bereiche dazu finden sich in der Kellerebene des Zubaus.

Kostenverfolgung auf dem Prüfstand


Bei der Umsetzung eines Projekts dieser Größenordnung müssen frühzeitig mögliche Abweichungen von den freigegebenen Budgets aufgezeigt werden. Nur so lassen sich entsprechende Maßnahmen setzen, um den „roten Leitfaden“ des Gesamtprojekts nicht zu verlieren. Unterstützende Software wie COOR Baukostenmanagement hat die laufenden Kosten im Visier und liefert auf Knopfdruck permanente Analysen und Prognosen, um darauf aufbauend zielgerichtete Korrekturen anzusetzen.

Bei Anfragen vom Bauherren kann das umfangreiche Berichtswesen jederzeit Ad hoc-Aussagen zu aktuellen, vergangenen und zukünftigen Kosten liefern. Dieser wesentliche Beitrag zur effektiven Projektabwicklung spart allen Beteiligten Zeit und Aufwand. Durch eine detaillierte Auftragserfassung werden sämtliche Daten einmalig gesammelt, fortlaufende Datenerfassung wird historisch dokumentiert, insbesondere Zusatzleistungen und Abrechnungen. Die Erfassung aller Rechnungen im Auftragsmanagement liefert die Basis für ein übersichtliches Reportingsystem, das wiederum eine klare und kompakte Darstellung von avisierten Rechnungsanweisungen ermöglicht. Die genaue Kontrolle noch offener bzw. fälliger Rechnungen kann so zu jedem gewünschten Zeitpunkt erfolgen.

Bei den Projekten im Wilhelminenspital wurden die Spezialisten von iC consulenten mit dem gesamten Projektmanagement beauftragt – aber mit dem besonderen Augenmerk des Bauherren auf die Durchführung einer gewissenhaften Finanzierungsplanung. Einem Aspekt, dem Auftraggeber zunehmend besondere Beachtung schenken. Mit dem Einsatz von COOR ist die dafür erforderliche vorausschauende Planung der Kosten und der Finanzierungsmittel detailreich, übersichtlich und konsequent möglich. Der Erfolg in der täglichen Praxis von Planung und Controlling spricht für sich.



Facts & Figures

Ziviltechniker: iC consulenten ZT GmbH
Gründungsjahr: Anfang der 90er Jahre
Mitarbeiter: 306
Internet: www.ic-group.org

Wilhelminenspital Palliativpavillion & kardiologische ICU (Intensive Care Unit)
Adresse: Montlearstraße, 1160 Wien
Investitionsvolumen: 17,7 Mio. EUR
Status: Projektphase 4 / Ausführung